KI im Mittelstand
Warum sächsische KMU jetzt durchstarten müssen – und wie der Freistaat das finanziert
Von Roland Nette, Geschäftsführer der avalia
Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsszenario mehr, sondern Realität im deutschen Mittelstand. Eine aktuelle Studie von KfW Research (Fokus Nr. 533, Februar 2026) zeigt: Die Nutzung von KI hat sich in den letzten sechs Jahren verfünffacht – heute setzt bereits jedes fünfte mittelständische Unternehmen auf intelligente Systeme.
Doch die Studie legt auch offen: Der Erfolg hängt massiv vom digitalen Reifegrad und der Wissensbasis im Unternehmen ab. Für KMU in Sachsen bietet sich hier eine einmalige Chance, denn der Freistaat unterstützt genau diese Transformation mit passgenauen Förderprogrammen.
Die KfW-Fakten: Was Gewinner-Unternehmen auszeichnet
Die Analyse der KfW zeigt klare Muster bei Unternehmen, die KI bereits erfolgreich nutzen:
- Hohe Innovationskraft: Unternehmen mit eigener Forschung und Entwicklung (FuE) nutzen KI zu 53 % – dreimal häufiger als Betriebe ohne FuE.
- Digitale Strategie: Wer eine Digitalisierungsstrategie verfolgt, setzt mit einer Wahrscheinlichkeit von 35 % auf KI.
- Akademisches Know-how: Die Beschäftigung von Hochschulabsolventen steigert die Wahrscheinlichkeit der KI-Nutzung signifikant, da diese oft die nötigen Problemlösungsfähigkeiten mitbringen.
Das Problem: Die größten Hemmnisse für KMU sind fehlende Fachkräfte, mangelndes Know-how und begrenzte zeitliche Ressourcen. Genau hier setzt die sächsische Förderlandschaft an
Sachsens Antwort: Zuschüsse für Ihre KI-Revolution
Um den von der KfW geforderten „hohen digitalen Reifegrad“ zu erreichen, können sächsische KMU auf zwei starke Hebel der Sächsischen Aufbaubank (SAB) zurückgreifen:
1. Digitalisierung Zuschuss (EFRE)
Dieses Programm hilft Ihnen, die notwendige technische Basis zu schaffen. Ob es um Investitionen in Schnittstellentechnologien oder die Einführung KI-basierter Geschäftsprozesse geht – der Freistaat Sachsen unterstützt Sie mit attraktiven Zuschüssen. So senken Sie die von der KfW identifizierten hohen Investitionskosten für Infrastruktur und komplementäre Technologien.
2. MINT-Fachkräfteprogramm (ESF Plus)
Da fehlende Kompetenzen das Haupthindernis für KI sind, ist dieses Programm Gold wert. Über die Bausteine InnoAssistent oder InnoManager können Sie hochqualifiziertes Personal einstellen oder bestehende Fachkräfte fördern, die speziell die Einführung innovativer KI-Lösungen in Ihrem Betrieb vorantreiben. Sie holen sich das akademische Wissen direkt ins Haus, das laut KfW die Adoption von KI entscheidend erleichtert.
Fazit: Wer jetzt wartet, verliert den Anschluss
Bis 2037 könnte das BIP durch KI um fast 13 % steigen – doch dieser Effekt tritt nur ein, wenn Unternehmen KI tief in ihre Prozesse integrieren. KMU in Sachsen haben durch die Kombination aus bundesweitem Know-how (KfW) und regionaler Förderung (SAB) einen strategischen Standortvorteil.
Machen Sie Ihr Unternehmen KI-fit. Wir bei avalia unterstützen Sie dabei, die komplexen Förderrichtlinien zu navigieren und die maximale Unterstützung für Ihre Digitalisierung zu sichern.
Sichern Sie sich Ihren Vorsprung!
Warten Sie nicht, bis der Wettbewerb Sie überholt. Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, welche sächsischen Fördermittel für Ihr KI-Projekt infrage kommen. Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Fördermittelcheck in unserem Kalender:
